Viste su Roma – DE

blicke auf rom

Eine unvergessliche Spazierfahrt über den Dächern Roms

Während dieser Tour verlassen wir das Stadtzentrum, um auf die umliegenden Hügel zu fahren. Von dort aus werden wir wunderschöne Blicke von verschiedenen Panoramaterrassen über die Dächer, Kuppeln und Monumente der ewigen Stadt genießen. Dauer: 5 h Länge: ca. 12 km Steigung: ca. 170 m Abfahrt: ca. 180 m Schwierigkeitsgrad: mittel

Mappa - Viste su Roma_ritagliata

DIE ETAPPEN

Aventin
Der Aventin ist einer der sieben Hügel, auf denen Rom gegründet wurde. Mit einer Höhe von 46 Metern über dem Meeresspiegel liegt der Aventin direkt am Tiber. In der römischen Antike war dieser Hügel zunächst ein sehr armes Stadtviertel, und es hat mehrere Jahrhunderte gebraucht, bis er sich größerer Beliebtheit erfreute. Heute hat sich der Aventin mit seiner Ruhe, seinen vielen Grünflächen und seiner Nähe zum Stadtzentrum zu einem sehr eleganten Stadtviertel entwickelt.
Schlüsselloch
Auf dem Aventin befindet sich die Villa del Priorato di Malta, einer der beiden Hauptsitze des souveränen Malteserordens, die seit 1869 extraterritorialen Status besitzt. Zur Villa selbst gehört auch eine wunderschöne Gartenanlage mit einzigartigem Blick. Leider ist der Besuch dieser Anlage und der damit verbundene Blick nur wenigen erlaubt. Für neugierige gibt es allerdings die Möglichkeit, von außerhalb durch das „Schlüsselloch Roms“ in den Garten zu „spickeln“, und durch ein kleines Loch einen großartigen und malerischen Blick zu erhaschen.
Giardino degli Aranci – Orangengarten
Dieser winzige Park mit dem offiziellen Namen “Parco Savello“ befindet sich auf einem Gelände, das im XIII Jahrhundert von der Adelsfamilie Savelli für eine kleine Festungsanlage genutzt wurde. Heute ist er aber ein traumhafter öffentlicher Stadtpark, der seinen Namen seinen vielen Bitterorangen verdankt. Von der Panoramaterrasse des Parks kann ein Blick über den Tiber hinweg auf das Viertel Trastevere, den Petersdom und die Engelsburg genossen werden. Eine kleine Kuriosität dieses Gartens ist seine optische Illusion: Betritt man den Park durch das Haupttor, so sieht man ganz in der Nähe die riesige Kuppel des Peterdoms. Leider schrumpft sie bei jedem Schritt auf die Panoramaterrasse mehr und mehr zusammen.
Tiberinsel
Trotz ihrer winzigen Ausmaße besitzt die Tiberinsel einen enormen historischen Wert für die Stadt. Dank der Insel wird der Fluss Tiber hier für einen kurzen Abschnitt in zwei schmalere Arme geteilt, und es war den Römern so schon sehr früh möglich, Brücken zu errichten, die die antike Stadt mit dem jenseitigen Ufer verbanden. Hier befand sich außerdem der Tempel des Äskulap, des griechischen Gottes der Medizin, und bis zum heutigen Tage ist Großteil der Insel von einem Krankenhaus besetzt. Eine kleine Kuriosität der heutigen Zeit: Auf der Tiberinsel befindet sich die Trattoria „Sora Lella“, eine der berühmtesten und beliebtesten unter den Römern, die von der Schauspielerin Elena Fabrizi, genannt Sora Lella betrieben wurde. Sie ist zwar seit Jahren verstorben, doch bis heute kann das Andenken an das Rom der 60er Jahre auf der Insel verspürt werden.
Trastevere
Das Stadtviertel Trastevere (aus dem lateinischen trans Tiberim = jenseits des Tiber) ist auf der jenseitigen Tiberseite gelegen. In der Antike war die Stadt eigentlich nur auf einer der beiden Tiberseiten geplant, woher der heutige Name rührt. Fast seine gesamte Geschichte über war Trastevere Wohngebiet für ärmere Leute, hier lebten Fischer, Gerber, und sehr viele Einwanderer – mit großer Wahrscheinlichkeit ist Trastevere schon immer das multikulturellste Viertel Roms gewesen. Mit seinen engen Gässchen, den kleinen Plätzen und den oft noch aus dem Mittelalter stammenden Häusern besitzt Trastevere eine ganz eigene Atmosphäre und könnte fast wie ein kleines Städtchen innerhalb Roms erscheinen. Aus diesem Grund ist das Viertel heute sehr populär und ein klassisches Ziel sowohl für Einheimische als auch Touristen. Besondere Beliebtheit erfährt es aber dank der vielen Pubs und dem regen Nachtleben unter jungen Leuten, so lädt zum Beispiel der charakteristische Piazza Trilussa zu einem Bier oder einem Glas Wein auf seiner Treppe ein, während im Hintergrund meist die Klänge eines Straßenmusikers ertönen.
Gianicolo
Mit seinen 88 Metern über dem Meeresspiegel ist der Gianicolo der höchste Hügel des historischen Stadtzentrums. Eine antike Tradition besagt, dass der Name von einer kleinen Siedlung mit Namen Ianiculum stammt, die von der Gottheit Janus gegründet wurde. In der frühen Geschichte Roms spielte dieser Hügel eine wichtige Rolle bei der Befestigung und Verteidigung der Stadt, da sich von hier ein wunderbarer Blick über das Umland bot. Heute ist er für seine fantastischen Panoramaterrassen bekannt, die einen Blick über die gesamte Altstadt Roms bieten. Auf dem Gianicolo befindet sich außerdem einer der größten Brunnen, die Fontana dell’Acqua Paola. Dieser Brunnen wurde zu Beginn des 17. Jhd. als Endpunkt eines gerade restaurierten Aquädukts auf Wunsch Papst Paul V erbaut. Aufgrund seiner Ausmaße ist dieser Brunnen unter den Römern vorwiegend als der „Fontanone“ – der „große Brunnen“ bekannt. Heute ist der Gianicolo ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien, Sportler und Pärchen, die den atemberaubenden Blick genießen. Eine sehr beliebte Charakteristik des Gianicolo ist das winzige Marionettentheater, das 1945 auf dem Gianicolo aufgebaut wurde, um gleich nach Kriegsende Kinder zu erfreuen, und bis heute dank der freiwilligen Spenden der Zuschauer funktioniert.
Via Giulia
Die Via Giulia wurde im 16. Jhd. auf Wunsch Papst Julius II erbaut, um den Verkehrsfluss von Kutschen und Karren in einem Viertel zu erleichtern, das damals aus engen, krummen Gässchen bestand. Mit ihrer Länge von fast einem Kilometer in einer durchgehend geraden Linie war und ist sie eine Seltenheit im historischen Stadtzentrum Roms, und gilt heute als eine der schönsten Straßen der Stadt.
Jüdisches Ghetto
Dieses Stadtviertel, das über viele Jahrhunderte hinweg das jüdische Ghetto Roms war, hat seinen Namen bis heute behalten – nicht aber seine Atmosphäre. Heute ist es ein schönes und sehr beliebtes Viertel. Bei genauerem Hinsehen kann die dunkle Geschichte dieses kleinen Territoriums allerdings noch an vielen Details erkannt werden.
Campidoglio – Kapitol
Das Kapitol ist einer der sieben klassischen Hügel Roms. Hier befanden sich in der Zeit der römischen Antike einige der bedeutendsten Tempel, z.B. der Tempel der Kapitolinischen Trias. Von einer Aussichtsplattform des Kapitols bietet sich ein atemberaubender Ausblick über das gesamte Forum Romanum, den Palatin-Hügel und das Kolosseum. Ein paar Schritte weiter befindet sich der Kapitolsplatz. Er wurde im XVI Jhd. durch Michelangelo neu gestaltet, wobei aber viele Skulpturen aus der römischen Antike in die neue Architektur eingegliedert wurden. Von besonderer Bedeutung sind zwei Statuen, die später aus Sicherheitsgründen durch Kopien ersetzt wurden: Das Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel und die Kapitolinische Wölfin mit Romulus und Remus, den Stadtgründern Roms.
Via Veneto
Die Via Veneto ist eine Straße, die im 19.Jhd. erbaut wurde, um das Stadtzentrum mit dem Hügel Pincio zu verbinden. Es ist die Straße, in der sich zu Zeiten des Federico Fellini die „Dolce Vita“ abspielte. In den 60er Jahren war sie Ziel großer italienischer und ausländischer Schauspieler, die vorher einen Aperitif in der Bar „Canova“ am Piazza del Popolo genossen hatten, und danach einen Spaziergang durch den Park der Villa Borghese unternahmen, um sich zum Abendessen in der Via Veneto zu befinden – Ein wunderschöner Spaziergang, den man noch heute nachempfinden kann, wenn man sich Federico Fellini und Sophia Loren auf dem Weg in Richtung in Richtung Via Veneto vorstellt, wo in einem Restaurant bereits Mastroianni, Gregory Peck, Dean Martin und viele weitere gemütlich beim Abendessen sitzen.
Villa Borghese
Die Villa Borghese ist einer der größten und zentralsten Stadtparks Roms. Ab dem späten 16. Jhd. wurde dieses Gebiet durch die Familie Borghese gekauft, um hier eine Sommervilla für Feste, Spaziergänge und Ausritte zu errichten. Hier gab es Gärten im italienischen und englischen Stil, Jagd- und Erholungsgebiete. Seit Beginn des 20. Jhd. ist der Park öffentlich, und beherbergt die berühmte Galleria Borghese, die die Privatsammlung des Kardinals Scipione Borghese enthält, eine der wichtigsten Kunstsammlungen Italiens. Der Park ist öffentlich und ganztags geöffnet. Dank seiner Lage im Herzen Roms bietet er Gelegenheit zu Picknicks, Sport, Erholung oder schönen Spaziergängen. Im Anschluss an den Park befindet sich außerdem der römische Zoo, der „Bioparco“.
Pincioterrasse
Auf dem Hügel Pincio direkt über der Piazza del Popolo gelegen, gilt die Pincioterrasse oft als der schönste Ausblickspunkt Roms. Mit ihren ca. 60 Metern über dem Meeresspiegel, und ihrer wundervollen Nähe zu den Häusern und Kirchen des Altstadtzentrums bietet sie einen direkten Blick über die Dächer und Terrassen, die Kuppeln und Türme Roms. Der Pincio befindet sich gegenüber des Gianicolo, genau auf der anderen Seite der Altstadt und erfreut sich noch größerer Beliebtheit, denn er ist sehr zentral gelegen und zu jeder Tageszeit mit vielen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Positionen, variieren auch die Tageszeiten, an denen der schönste Blick genossen werden kann – vom Gianicolo aus kann man den Sonnenaufgang, vom Pincio aus den Sonnenuntergang betrachten.

TREFFPUNKT

WAS BIETEN WIR?

Historische Monumente

Während der Tour halten wir in der Nähe der auf der Route aufgeführten Denkmäler und geben den Besuchern die Möglichkeit, die unzähligen Besonderheiten genauer zu betrachten, oder die Monumente von den charakteristischen Punkten aus zu fotografieren.

Leicht zu erreichen

Wir starten am Circus Maximus, 300 m vom U-Bahnhof Circo Massimo der U-Bahnlinie B entfernt. Die Tour endet an der Piazza del Popolo, 100 Meter von der U-Bahnstation der Linie A Flaminio und 800 Meter von der U-Bahnstation Spagna entfernt.

Geführte Tour

Sie werden während der gesamten Tour von einem unserer Guides begleitet, der Ihnen bei jedem Stopp die Geschichte und die Kuriositäten des Denkmals erzählt. Da unsere Gruppen sehr klein gehalten werden haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre mehr oder weniger spezifischen Fragen zu stellen, oder eine einfache persönliche Neugier zu befriedigen.

Ausrüstung

Für diese Tour stellen wir den Besuchern ein Fahrrad, einen Helm, eine Flasche Wasser und auf Anfrage einen Kindersitz zur Verfügung.

PREISLISTE

Wählen Sie aus, wie Sie Ihre Blicke auf Rom-Tour machen möchten, und buchen Sie sie hier.

Blicke auf Rom
2 Personen +
€50/Person
  • Fahrrad + Helm
  • Geführte Tour
  • Wasserflasche
Blicke auf Rom Privat
2 Personen +
€65/Person
  • Fahrrad + Helm
  • Persönlicher Führer
  • Wasserflasche

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